Herzlich Willkommen!
Demographischer Wandel, Glokalisierung, Wissensgesellschaft, Mediatisierung, Bürgergesellschaft... Unsere Welt ändert sich ständig - und mit ihr unsere Arbeitswelt, Wohnformen, das Wirtschaftsleben, Organisationen, Kommunen und Politik, um nur einige Bereiche zu nennen. In dieses komplexe Netz gesellschaftlicher Bezüge ist jeder Einzelne von uns eingebettet und muss sein Leben gestalten und die steigende gesellschaftliche Dynamik verarbeiten.
Schlüssel der Gestaltung und Verarbeitung unserer zukünftigen Lebenswelt ist die Kommunikation
- zwischen Unternehmen, Mitarbeitern, Partnern und Kunden
- zwischen Kommunen und Regionen, Unternehmen, der Zivilgesellschaft und den Menschen
- zwischen Politik, Interessenvertretern, Verwaltungen und Bürgern etc.
Diese Grunderkenntnis stellt einen wesentlichen Leitsatz meiner beruflichen und privaten Interessen dar.
In diesem Sinne verfolge ich seit 2005 die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 als zentralem Entwicklungs- und Dialogprojekt des Ruhrgebiets, zunächst in meiner Bachelorarbeit und einer ersten Publikation. Seit Januar 2009 arbeite ich zudem als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie der TU Dortmund in einem Forschungsprojekt zur Kulturhauptstadt. Die Kulturhauptstadt stellt für das Ruhrgebiet das aktuell wichtigste regionale Entwicklungsprojekt dar, durch die sowohl die regionale Identität gestärkt und ein regionaler Dialog über Selbstverständnis und Zukunftsvision angestoßen wurde, als auch das regionale Image nach außen gefördert werden konnte. Neben der regionalen Perspektive geht es im Forschungsprojekt zudem insbesondere um die organisationssoziologische Untersuchung eines solchen Mega-Event-Projekts. Publikationsliste
Eine ganz besondere Form der Kommunikationserfahrung stellte für mich mein Freiwilligendienst in Tansania dar. Ein halbes Jahr lang habe ich in einer unterentwickelten Kleinstadt im Süden des Landes gelebt und in einem lokalen Entwicklungshilfe-Netzwerk gearbeitet. Das Land zu bereisen und den Touristenspuren zu folgen widerstrebte mir – stattdessen bin ich voll und ganz versunken in das Leben der Stadt, habe Kiswahili gelernt, das lokale Essen genossen und mich ganz auf die fremde Kultur eingelassen. Durch meine Arbeit im lokalen Entwicklungshilfe-Netzwerk MANGONET ('Masasi NGOs Network') hatte ich zudem das Glück, die Probleme und gleichzeitig die lokalen Visionen und konkreten Zukunftsvorstellungen der Menschen intensiv zu erfahren und die regionalen Dialoge mitzugestalten. Praktikumsbericht
Für mich bedeutet auch die urbane Fotografie eine besonders reizvolle Art der Erfahrung von Raum, Region und Veränderung - sei es in meiner Heimat, dem Ruhrgebiet, oder an meinem jeweiligen Aufenthaltsort. Ich liebe es, mit meiner Kamera umherzulaufen oder zu radeln und mir eine Stadt so fotografisch zu erschließen. Durch die Fotografie nimmt man seine Umgebung intensiver wahr, man ist aufmerksam, sucht, nimmt Perspektiven ein und wird räumlich. Fotos
Ich wünsche viel Spaß auf meiner Seite!
Gregor Betz